Ort: Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde Rostock (Baptisten)
Hermannstraße 15, 18055 Rostock
Zeitraum: 6.–16. Februar 2026
Eröffnung: Freitag, 06.02.2026, 17:00 Uhr
Freitag, 06.02.2026 | 17:00 Uhr
Musik
Justus Garbe, Theo Sperlea
Begrüßung
Thomas Illg, Pastor
Impuls
Fremde in der biblischen Welt
Marie-Luise Junga, Micha-Gruppe Rostock
Bericht
Erfahrungen mit Kirchenasyl in einer Gemeinde
Michael Reich, Baptisten Rostock
Einblick
Aktuelle Informationen zum Kirchenasyl in MV
und offizielle Ausstellungseröffnung
Lars Müller, Flüchtlingsbeauftragter, Evangelisch-Lutherischer Kirchenkreis
Mecklenburg
Gespräch
Im Anschluss besteht die Möglichkeit zum
Gespräch über die Ausstellung.
Gäste mit eigenen Erfahrungen aus dem
Kirchenasyl werden anwesend sein.
Bei Tee, Saft und Snacks ist Raum
für Begegnung und Austausch.
Herzliche Einladung an alle Betroffenen und Interessierten, sowie an Mitglieder aller Kirchengemeinden zur
Eröffnung der Ausstellung „Zuflucht geben – gemeinsam hoffen“. am Freitag, 6.2. 2026 um 17:00 Uhr
Die Ausstellung ist während der Gemeindeveranstaltungen zu sehen.
Zusätzliche Öffnungzeiten:
Fr 6.2. 17 Uhr Ausstellungseröffnung
Sa 7.2 14-16 Uhr
So 8.2. 11-13 Uhr
Mo 9.2. 12-14 Uhr
Di 10.2. 10-12 Uhr
Fr 13.2. 15-17 Uhr
Sa 14.2. 10-12 Uhr
So 15.2. 12-14 Uhr Finissage
Marie-Luise Junga,
[email protected]
Die Wanderausstellung „Zuflucht geben – gemeinsam hoffen“ zum Thema Kirchenasyl startet ihre Wanderung durch Mecklenburg bei uns in der Gemeinde. Die Ausstellung wurde vom Kirchenkreis Mecklenburg initiiert und wird in unserer Gemeinde von der Micha-Gruppe Rostock realisiert.
Die Ausstellung zeigt Perspektiven von Geflüchteten, die im Kirchenasyl waren. Sie besteht aus neun Portrait-Fotografien mit begleitenden Texten, die von Fluchtgeschichten sowie den Erfahrungen von Familien und Einzelpersonen im Kirchenasyl erzählen. Die Portraits sind auf Roll-Ups präsentiert. Im Mittelpunkt stehen Menschen auf der Flucht, die von Erfahrungen der Entrechtung berichten und zugleich als handelnde Subjekte sichtbar werden.
Drei weitere Roll-Ups geben Einblick in die Praxis des Kirchenasyls. Zitate engagierter Personen berichten von Tätigkeiten, Herausforderungen und konkreter Verantwortung in Gemeinden.
Ergänzt wird die Ausstellung durch eine Installation orangefarbener Möbel, die die Notwendigkeiten des Kirchenasyls bildlich und metaphorisch ausdrücken: Ein Bett steht für einen Schlafplatz, ein Tisch, ein Stuhl und ein Brot für soziale Beziehungen. Eine Schwimmweste macht zudem auf das Sterben an den Grenzen aufmerksam.
Die Wanderausstellung richtet sich an interessierte Menschen. Sie sensibilisiert für die Geschichten und Erfahrungen der vorgestellten Geflüchteten und macht Abschiebungen sowie den Widerstand gegen die damit einhergehende Entwürdigung sichtbar. Kirchenasyl wird als eine mögliche christliche Praxis der Gastfreundschaft und Solidarität vorgestellt. Gemeinden werden ermutigt, Menschen zu unterstützen und so ein Zeichen zu setzen.